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2.2.2012

Überarbeitete Pläne für den Stadteingang in der Parksiedlung

Der östliche Stadteingang Ostfilderns kann aufgewertet werden. Der Gemeinderat stimmte nach längerer Debatte zu, den städtebaulichen Entwurf „Parksiedlung Nord-Ost“ weiter zu verfolgen. Um den östlichen Teil der Parksiedlung am Hang zum Neckartal hin als Stadteingang aufzuwerten, war ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt worden.

Auf der Grundlage des Entwurfs des Wettbewerbssiegers, einer Arbeitsgemeinschaft des Architekturbüros Schüler, Düsseldorf, und der Landschaftsarchitekten Rheims und Partner, Krefeld, wurde die Planung weiter entwickelt. Wie Ostfilderns Stadtplaner Karl-Josef Jansen erläuterte, sollen in dem fast drei Hektar großen Gebiet östlich der Breslauer Straße parallel zur Hangkante etwa 100 Wohneinheiten in 6 Mehrfamilienhäusern und 33 Reihenhäusern entstehen.

„In den vergangenen Wochen haben wir viele offene Fragen abgearbeitet und nicht unerhebliche Veränderungen am Entwurf vorgenommen“, sagte Jansen bei der Präsentation der Pläne. So habe sich herausgestellt, dass die Erschließung des Gebiets verbesserungswürdig war.

Zur Entlastung der als Hauptzufahrtsstraße vorgesehenen Danziger Straße werde daher eine zusätzliche Anliegerstraße geplant, die von der Breslauer Straße aus in das Gebiet führt. Eine Stützmauer von etwa drei Metern Höhe entlang der Breslauer Straße soll für den Lärmschutz im Wohngebiet sorgen. Die Räte begrüßten grundsätzlich den Entwurf und stimmten der Weiterarbeit an der Planung zu. Allerdings lösten die mit dem Wohngebiet verbundene Zunahme des Autoverkehrs und insbesondere ein befürchteter Mangel an Stellplätzen zuvor eine längere Debatte aus. Wolfgang Maier (Freie Wähler) verwies darauf, dass bereits derzeit „an der Kreuzung Breslauer Straße/Danziger Straße kein Ausfahren möglich ist, ohne den fließenden Verkehr auszubremsen“.

Durch das neue Wohngebiet werde zudem „der Parkierungsdruck in der Danziger Straße extrem erhöht“, da auch im Umfeld Parkplätze fehlten. „Man muss doch nicht sehenden Auges Konflikte durch die Planung heraufbeschwören“, mahnte er.

Auch Michael Schlecht (Grüne) und Axel Deutsch (CDU) sahen Probleme hinsichtlich des Verkehrs und der Parkmöglichkeiten, während Stefanie Sekler-Dengler (SPD) darauf hinwies, dass es in allen Stadtteilen Parkprobleme gebe. „Es gibt eben immer mehr Autos in den Familien“, sagte sie.

Baubürgermeister Michael Assenmacher versprach, die Probleme im Dialog anzugehen. „Wir wollen in die Bürgerbeteiligung gehen und dann sehen, wie wir das lösen“, sagte Assenmacher.

 

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